Kurz und knapp
29. Januar 2026

Foto: UHH/Vogiatzis
Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Kommen wir je wieder aus der Spirale von Krieg und Aufrüstung heraus? +++ Die Zukunft Europas im Fokus: Paolo Gentiloni spricht am 16. Februar beim Hamburg-Vigoni-Forum +++ Öffentliche Präsentation des „Klimawende Ausblicks 2025“ am 3. Februar 2026 +++ Neue europäische Forschungsinitiative zu Arthrose gestartet +++ Von Studierenden entwickelt: Neue Ausstellung beleuchtet die Geschichte des universitären Sportparks +++
Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Kommen wir je wieder aus der Spirale von Krieg und Aufrüstung heraus?
29. Januar. Fast vier Jahre nach der Invasion der Ukraine durch Russland herrscht immer noch erbitterter Krieg. Ein Waffenstillstand oder gar Frieden sind nicht in Sicht. Gleichzeitig investiert die Bundesrepublik so viel Geld wie nie in die Rüstung. In seiner „Vorlesung für alle“ im Deutschen Schauspielhaus hat Dr. Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik sich damit beschäftigt, wie viel es zur Abschreckung Russlands braucht und zugleich auf die Erfahrungen aus vergangenen Krisen zurückgeschaut. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern diskutierte er, wie im 21. Jahrhundert Wege zu einem friedlichen und sicheren Miteinander aussehen könnten. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist jetzt online verfügbar (YouTube). Die Reihe „Vorlesung für alle“ wird durch die Joachim Herz Stiftung und im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.
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Die Zukunft Europas im Fokus: Paolo Gentiloni spricht am 16. Februar beim Hamburg-Vigoni-Forum
27. Januar. Was hält Europa zusammen? Unter dieser Leitfrage möchte das Hamburg-Vigoni-Forum den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunft Europas fördern. Am 16. Februar 2026 (18 Uhr) findet im Hauptgebäude der Universität (Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg) die zweite „Hamburger Rede zur Zukunft Europas“ statt. Sprechen wird der ehemalige italienische Ministerpräsident und Europäische Kommissar für Wirtschaft, Paolo Gentiloni. Das Thema seiner Rede: „European Strategic Autonomy Four Years After Russia’s Invasion of Ukraine“. Im Anschluss werden Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft in einer Podiumsdiskussion die Impulse aufgreifen und vertiefen. Die Universität Hamburg veranstaltet das Forum im Rahmen ihrer internationalen Strategiekonferenzen in Zusammenarbeit mit dem Europa-Kolleg Hamburg, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und dem Deutsch-Italienischen Zentrum für den Europäischen Dialog Villa Vigoni. Die Veranstaltung, die auf Englisch stattfindet, ist öffentlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung (bis zum 11. Februar) gibt es auf der Veranstaltungsseite.
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Öffentliche Präsentation des „Klimawende Ausblicks 2025“ am 3. Februar 2026
22. Januar. Sieben gesellschaftliche Schlüsselprozesse, die für erfolgreichen Klimaschutz in Deutschland auf Kurs sein müssten, stehen im Fokus der Studie „Klimawende Ausblick 2025“, die am Exzellenzcluster „Climate, Climatic Change, and Society“ (CLICCS) der Universität Hamburg durchgeführt wurde. Das Fazit: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rudern in vielen Bereichen zurück und derzeit ist es kaum realistisch, dass Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden kann. Wie die Forschenden für die Analyse vorgegangen sind, was die Ergebnisse bedeuten und wo es Handlungsmöglichkeiten gibt, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Stefan C. Aykut gemeinsam mit seinen beteiligten Kolleginnen und Kollegen bei der Präsentation der Studie am 3. Februar 2026 (16 Uhr) in den Räumen des Humanities Centre for Advanced Studies „Futures of Sustainability“ (Gorch-Fock-Wall 3). Neben zentralen Erkenntnissen gibt es Einblick in einzelne Handlungsfelder sowie Diskussionen mit Expertinnen und Experten. Eine Teilnahme ist nach Anmeldung vor Ort oder digital möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite.
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Neue europäische Forschungsinitiative zu Arthrose gestartet
8. Januar 2026. Die Initiative unter Beteiligung des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis, die Diagnose und die Behandlung von Arthrose durch den Einsatz von Big Data, künstlicher Intelligenz und innovativen klinischen Forschungsmethoden voranzutreiben. Arthrose betrifft weltweit mehr als 500 Millionen Menschen und ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Behinderungen. Das Projekt PROBE bringt 38 Partner aus Wissenschaft, Industrie, Patientenorganisationen, Aufsichtsbehörden und Gesundheitseinrichtungen aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen. Die Projektarbeiten an der Universität Hamburg werden von Professor Dr. Jan Baumbach und PD Dr. Linda Baumbach geleitet.
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Von Studierenden entwickelt: Neue Ausstellung beleuchtet die Geschichte des universitären Sportparks
5. Januar 2026. Bereits seit Mitte der 1930er-Jahre befindet sich das sportliche Zentrum der Universität im Hamburger Stadtteil Rotherbaum – heute mit seinen Hallen und Plätzen am Turmweg 2. Dort ist aktuell eine Ausstellung zu sehen, die die wechselhafte Bau- und Planungsgeschichte des Sportparks sowie seines unmittelbaren Umfelds beleuchtet. Entwickelt wurde sie im Rahmen des Seminars „Der Sportpark der Universität | gestern – heute – morgen“, das im Sommersemester 2025 stattfand. Gemeinsam mit dem Architekten und ehemaligen UHH-Mitarbeiter Michael Holtmann haben die Studierenden Dokumente und Literatur analysiert, die Inhalte erarbeitet sowie die Gestaltung der Ausstellung übernommen. Entstanden ist dabei nicht nur ein durchaus kritischer Blick auf die Entwicklung vom Institut für Leibesübungen 1925 bis zum Institut für Bewegungswissenschaft 2025, sondern auch ein Ausblick, wie die Sportstätten erhalten und entwickelt werden können. Die Ausstellung ist noch mindestens bis zum Ende des Wintersemesters im Turmweg 2 im Foyer neben der Pförtnerloge zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos und zu den Öffnungszeiten des Gebäudes möglich.
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