ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit oder erhöhte Aufmerksamkeitsvariabilität?
Menschen mit ADHS (wie auch mit Tourette-Syndrom) zeichnen sich häufig durch eine schnelle Informationsverarbeitung und eine hohe Spontaneität im Umgang mit sich verändernden Situationen aus. Angesichts dieser Fähigkeiten stellt sich die Frage, warum ADHS dennoch so häufig mit Lernschwierigkeiten und Entwicklungsverzögerungen einhergeht. Der Schlüssel zum Verständnis liegt in der Unterscheidung zwischen Lernen und geistiger Entwicklung. In seiner Vorlesung spricht Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. André Zimpel von unentdeckten Potenzialen und der Bedeutung von Abwechslung und erklärt, wie Bildungseinrichtungen besser auf die Bedürfnisse von Menschen im Neurodiversitätsspektrum eingehen können.


