
PHKA im Rathaus
Einmal im Jahr präsentiert die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) ausgewählte Forschungsprojekte im Rathaus am Marktplatz. Die Veranstaltung mit kurzen Vorträgen, Posterausstellung und Mitmachaktionen steht allen Bürger:innen offen. Sie bietet Gelegenheit, sich über neueste gesellschaftsrelevante Forschung zu informieren und mit Wissenschaftler:innen der PHKA ins Gespräch zu kommen. Der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, und der Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Prof. Dr. Klaus Peter Rippe, laden herzlich dazu ein.
Lebenslanges Lernen und kulturelle Teilhabe: Bildung im Alter (neu gedacht)
Programm
Ab 17.30 Uhr:
Mitmachangebote
Demenzsimulatoren ausprobieren, Sportlich aktiv werden, iPads nutzen leicht gemacht
Posterausstellung
Zu den Bereichen Geragogik, Kultur, Literatur und Musik sowie den Projekten "Länger fit durch Musik" und "Learning from European Lives"
Ab 18.00 Uhr:
Grußworte
- Bettina Lisbach, Bürgermeisterin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Karlsruhe
- Prof. Dr. Klaus Peter Rippe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
- Prof. Dr. Karin Schäfer-Koch, Dekanin der PHKA-Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften
Die Moderation des Abends hat Prof. Dr. Alexander Weihs, Leiter des PHKA-Instituts für Katholische Theologie.
Vortrag 1: Geragogik – die Bildungswissenschaft über den älteren Menschen
Die Geragogik ist eine noch relativ neue Teildisziplin der Bildungswissenschaften. Sie befasst sich mit dem älter werdenden Menschen und dessen Bedürfnissen nach Bildung. Ein wichtiger Schwerpunkt der Betrachtungen ist das Verstehen der Lebensphasen des älter werdenden Menschen und seiner Fähigkeit, bis in das höchste Alter, Neues dazuzulernen.
Vortrag 2: Alter in den Religion(en) – Religion im Alter
Die Hochschätzung des Alters ist ein zentrales Thema in nahezu allen Religionen. Religion ist aber auch eine nicht zu unterschätzende Ressource – (nicht nur) im Alter. Am Beispiel von Islam und Christentum werden Einblicke in die Bedeutung von Religion, Spiritualität und Glaube (im Alter) gegeben.
Vorlesungsfreie Zeit (nur nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail - mind. 24 Std. im Voraus): 14.03. (online); 02.04. und 10.04. (jeweils in Präsenz) 14-15 Uhr
Während der Vorlesungszeiten: Nur offene Sprechstunde in Präsenz - Mittwochs 13:30-14:30 Uhr - keine vorherige Terminbuchung (ggf. Wartezeit bei mehreren Studierenden)!
mittwochs 10.00-11.45h u.n.V
(präsent oder online, ich bitte um vorherige Absprache per Mail)
und nach Vereinbarung
in der vorlesungsfreien Zeit nach dem WiSe 2025/25:
Mittwoch 12. Februar 2025 10.00-12.00 Uhr
Mittwoch 19. März 2025 10.00-12.00 Uhr
Mittwoch 2. April 2025 10.00-12.00 Uhr
Mittwoch 9. April 2025 10.00-12.00 Uhr
u. n. V.
Vortrag 3: "Länger fit durch Musik" – Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz in Amateurmusik-Ensembles
Dass beispielswiese Lieder Erinnerungen wecken und verloren geglaubte Ressourcen aktivieren können, sind nur einige der vielen Stärken, wie Musik sich positiv auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz auswirken kann. In diesem Vortrag stellt Prof. Dr. Kai Koch Ergebnisse des aktuellen Forschungsprojekts "Länger fit durch Musik" (BMCO, Nationale Demenzstrategie) vor und zeigt, wie Musikensembles der Amateurmusik – Chöre, Musikvereine und Orchester – wertvolle Teilhabechancen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen am kulturellen Leben schaffen können.
in Präsenz und digital nach Vereinbarung
Vorführung: Musizieren mit iPad’s – "Kann ich nicht!" gibt es nicht
Gemeinsam mit Teilnehmenden aus dem Publikum zeigt Kai Koch, wie mühelos gemeinsames Musizieren mit iPads gelingt – ganz ohne Vorkenntnisse. Diese digitale Form des Musizierens eröffnet Möglichkeiten, auch mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen gemeinsam beeindruckende Musik zu gestalten. Sie bietet deshalb gerade für die Musikgeragogik spannende Perspektiven.
in Präsenz und digital nach Vereinbarung
Vortrag 4: Gestaltung altersgerechter digitaler Lernformate
Digitale Technologien bieten vielfältige Möglichkeiten für das altersgerechte Lernen. Um diese Möglichkeiten nutzen zu können, muss jedoch gerade im Alter die Struktur und Kapazität des kognitiven Systems berücksichtigt werden. In diesem Vortrag geht es um einen Überblick der kognitiven Belastungsfaktoren beim digitalen Lernen sowie um Möglichkeiten zur Vermeidung einer kognitiven Überlastung. Darüber hinaus werden relevante Gestaltungsaspekte und ein Ausblick zur Nutzung (generativer) Künstlicher Intelligenz diskutiert.
Sprechstundentermine in der vorlesungsfreien Zeit: siehe Stud.IP
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Kontakt
Stadt Karlsruhe
Angelika Rohsaint, Hauptamt
Tel.: +49 721 133-1512
angelika.rohsaint@ha.karlsruhe.de
Falls Sie Hilfsmittel oder Unterstützung benötigen (zum Beispiel Gebärdensprachverdolmetschung), so lassen Sie uns dies bitte rechtzeitig wissen.